Zu den Inhalten springen

Servicenavigation

Jobbörse | . Anfahrt | . Kontakt | . Sitemap.

Hauptnavigation

Studienambulanz

Seit dem Jahr 2000 gibt es im Rheumazentrum Ruhrgebiet eine Studienambulanz. Auf dieser Seite stellen wir uns und unsere Arbeit vor.

In unserer Studienambulanz führen wir klinische Studien in den Studienphasen II-IV mit neuen und innovativen Medikamenten durch.

Hierbei handelt es sich in den meisten Fällen um Studien, bei denen sogenannte „Biologika“ eingesetzt werden. Biologika sind biotechnologisch hergestellte Antikörper oder Fusionsproteine gegen bestimmte Bestandteile des Immunsystems, wie z.B. entzündungsfördernde Botenstoffe oder Eiweißmoleküle auf der Zelloberfläche von Immunzellen.

Bei folgenden Erkrankungen führen wir zur Zeit klinische Studien durch:

  • rheumatoide Arthritis
  • Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew)
  • Psoriasisarthritis
  • Systemischer Lupus erythematodes (SLE)
  • Muckle-Wells-Syndrom
  • Kniegelenksarthrose
  • Osteoporose

Zur Anwendung kommen dabei Biologika wie die drei zugelassenen TNF-α-Blocker Infliximab, Adalimumab und Etanercept sowie die beiden vor der Zulassung stehenden TNF-α-Blocker Certolizumab und Golimumab. Ferner führen wir Studien durch mit dem B-Zell-Antikörper Rituximab, dem T-Zell-Costimulationshemmer Abatacept, dem Interleukin6-Rezeptor-Antikörper Tocilizumab, dem Interleukin1-Antikörper Canakinumab, den B-Lymphozytenhemmstoffen Atacicept und Anti-BAFF durch. Weitere Studien mit neuen und innovativen Wirkstoffen sind in Planung.

Mit der Durchführung klinischer Studien verfolgen wir mehrere Ziele. Erstens dienen klinische Studien natürlich dem Wissenserwerb über neue und innovative Medikamente bei rheumatischen Erkrankungen. Von diesem Wissen profitieren letztlich alle von rheumatischen Erkrankungen betroffene Patienten. Zweitens soll natürlich die/der Studienteilnehmer(in) als betroffene/(r) Patient/in von der Behandlung mit dem Studienmedikament profitieren, indem sie/er durch die Behandlung eine klinische Besserung des Rheumas erfährt.

Dabei stellt die Teilnahme an einer klinischen Studie allerdings nur eine Behandlungsalternative dar, wenn eine durch die bisherige Therapie nur unzureichend behandelte Rheumaerkrankung festgestellt wird. Die Studienteilnahme ist in jedem Fall freiwillig. Die/der geeignete Patient(in) wird in einem ausführlichen Aufklärungsgespräch über die Erkrankung, mögliche Behandlungsalternativen und das Wesen der in Betracht kommenden Studie sowie das Studienmedikament aufgeklärt. Ein schriftlicher Aufklärungsbogen wird dem Patienten im Anschluss an das Gespräch ausgehändigt, und dem Patienten wird mit dem abschließenden erneuten Hinweis auf die Freiwilligkeit der Studienteilnahme ausreichend Bedenkzeit zugebilligt.

Wir verfügen aufgrund der Tatsache, dass es sich bei dem Personal der Studienambulanz um spezialisiertes Personal handelt, welches sich schwerpunktmäßig mit der Durchführung der klinischen Studien beschäftigt, mittlerweile über einen großen Erfahrungsschatz in diesem Gebiet und im Umgang mit den innovativen Studienmedikamenten. Außerdem führen wir keine Phase I-Studien durch, das heißt Studien, bei denen Patienten oder gesunden Personen aus der Bevölkerung erstmalig neue Medikamente verabreicht werden. Schließlich nehmen wir nur an solchen Studien teil, bei denen vorherige Studien Anlass dazu geben, eine vernünftige Wirksamkeit der Studienmedikamente bei den behandelten Krankheiten und eine gute Verträglichkeit anzunehmen. Damit stellen wir sicher, Ihnen nur Studien anzubieten mit einem vernünftigen Verhältnis von zu erwartender Wirkung zu eventuell auftretenden Nebenwirkungen.

Da wir im Laufe eines Behandlungsjahres neue Studien in unser Angebot aufnehmen und andere Studien auslaufen, können wir Ihnen bei Interesse telefonisch unter 02335 592-112 und 02325 592-138 einen Überblick über die aktuellen Studien geben, bei denen zu dem jeweiligen Zeitpunkt der Einschluss von geeigneten Patienten möglich ist.

Ihr Team der Studienambulanz

© Rheumazentrum Ruhrgebiet | Impressum | . Haftungsausschluss.
Studienteilnahme

Bei Interesse können wir Ihnen unter Fon: 02335 592-112 und 02325 592-138 einen Überblick über aktuelle Studien geben, bei denen der Einschluss von Patienten möglich ist.